Nach 29. Weltcup-Saison

Simon Ammann vor Karriereende? Das sagt sein Trainer zur ungewissen Zukunft

Foto: imago / Sven Simon

Während die Konkurrenz in Planica abhebt, grübelt der Simon Ammann in der Heimat über die Fortsetzung seiner Karriere. Nun äußert sich sein Trainer zur Zukunft des vierfachen Olympiasiegers.

Nach fast drei Jahrzehnten an der Weltspitze steht das Schweizer Skispringen vor einer Zäsur, die sich bereits seit zehn Jahren am Ende jedes Winters ankündigt. Simon Ammann, der Mann, der die Schanzen dieser Welt wie kaum ein anderer geprägt hat, lässt seine Zukunft nach dem Abschluss seiner 29. Weltcupsaison offen.

Während die Weltelite der Skispringer das traditionelle Finale nach Planica (Event-Übersicht mit Zeitplan & Infos) bestreitet, fehlt der 44-Jährige im Aufgebot. Ein klärendes Gespräch über die Fortsetzung seiner Karriere mit Cheftrainer Bine Norcic brachte bisher kein greifbares Ergebnis hervor.

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Laut dem Slowenen benötigt der Routinier nun erst einmal Abstand, um die vergangenen Monate sacken zu lassen. „Simon will sich nach der Saison Zeit nehmen, um sich einige Gedanken zu machen“, sagte er der Schweizer Tageszeitung ‚Blick‘.

Die zurückliegende Saison war für den vierfachen Olympiasieger eine emotionale Achterbahnfahrt, die vor allem durch den geplatzten Traum von der achten Olympia-Teilnahme geprägt war. Am Ende gaben die Verantwortlichen dem jungen Talent Felix Trunz den Vorzug, der in Italien mit einem 18. Rang auf der Normalschanze überzeugte. Ammann hingegen kämpfte oft vergeblich um den Einzug in die Finaldurchgänge und belegt im Gesamtweltcup aktuell Platz 46 punktgleich mit Teamkollege Trunz.

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Geht es nach Norcic, soll der 44-Jährige aber auch zukünftig dem Team erhalten bleiben. Der Cheftrainer gibt unumwunden zu, dass er hinter den Kulissen Überzeugungsarbeit leistet: „Ich versuche, ihn zum Weitermachen zu überreden. Es macht enorm Spass, mit Simon zu arbeiten“, sagte Norcic und erklärte weiter: „Ich bin mir sicher, dass wir noch einige Schritte nach vorne machen könnten.“

Auch interessant: Das Skifliegen in Planica zum Weltcup-Finale startet mit einem Schock-Moment: Ein slowenischer Skispringer kommt beim „Einfliegen“ so schwer zu Sturz, dass er nun ins Krankenhaus gebracht wird.

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4 Kommentare

  1. Hört doch x auf mit dem Senior im Skispringen zu erzählen , keine greifbare Resutate, bring die Jungen , nimm Beispiel an die Jungen Italienierinnen „Alpinski“. , direkt in die Weltcup teilzunehmen. Simon Amann ist eine Gelt -und Zeitverschwendung!!!grüsse Max

  2. ICH wäre echt Todtrauig wenn Herr Simon Ammann aufhören würde denn dann fehlt mir einen ganz wichtigem Kultfigur Ever!!!

  3. Er sollte die „30.“ machen, und ja: Ich hätte ihn zu Olympia mitgenommen, halte die reale Entscheidung jetzt noch für subtimal. (Trunz hat noch paar Jahre für Teilnahmen.)

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