Stimmen aus Nischni Tagil

Johann Andre Forfang: "Ein guter Tag für unsere Mannschaft"

Norwegen jubelt nach einem schwierigen Saisonstart über den ersten Sieg von Forfang in Russland. Aus der DSV-Mannschaft zeigt sich nur Leyhe zufrieden. Die Stimmen der Top-Skispringer zum ersten Weltcup in Nischni Tagil.

skispringen.com präsentiert die Stimmen zum Einzel-Weltcup in Nischni Tagil am 1. Dezember 2018:

Johann Andre Forfang (Norwegen): „Das war natürlich ein guter Tag für unsere Mannschaft. Ich war ziemlich müde, als ich hier angekommen bin, denn die Reise nach Nischni Tagil dauert ziemlich lang, aber inzwischen fühle ich mich sehr gut. Wichtig ist es jetzt, das zu stabilisieren und einfach Spaß am Skispringen zu haben.“

Piotr Zyla (Polen): „Mir ist es heute gelungen, mich auf meine Sprünge zu konzentrieren. Es ist ein tolles Gefühl, der erste Springer aus Polen zu sein, der hier auf dem Podium steht.“

Ryoyu Kobayashi (Japan): „Mir gefällt es hier in Nischni Tagil sehr gut. Das ist ein tolles Ergebnis für mich. An den Gesamtweltcup oder die WM denke ich bisher überhaupt nicht, ich konzentriere mich einfach auf meine Sprünge.“

Stephan Leyhe (Deutschland): „Über den vierten Platz freue ich mich riesig. Nach dem Sprung habe ich noch gar nicht realisiert, dass es noch so weit nach vorne geht.“

Stefan Kraft (Österreich): „Ich habe schon in Kuusamo gemerkt, dass es wieder in die richtige Richtung geht. Beim Auftakt in Wisla war ich einfach noch zu brav und wollte alles perfekt machen. Jetzt kommt die Selbstverständlichkeit zurück und es geht von Sprung zu Sprung besser. Natürlich ist zu den Besten noch Luft nach oben. Aber ich habe ein gutes Gefühl, dass ich auch diese Lücke bald schließen kann. Das Selbstvertrauen stimmt langsam wieder.“

Andreas Wellinger (Deutschland): „Im Vergleich zu gestern war das sein Schritt in die richtige Richtung. Beim Absprung war heute noch deutlich mehr drin, weil ich bisher noch nicht das nötige Gefühl gefunden habe.“

Severin Freund (Deutschland): „Es war nicht das, was ich mir erhofft hatte. Aber es war definitiv ein Schritt in die richtige Richtung. Wenn man so lange weg war wie ich, kann man sich auch damit zufrieden geben.“

Daniel Huber (Österreich): „Das Konzept steht noch nicht zu hundert Prozent. In meinem Sprüngen ist manchmal noch zuviel Gewalt drinnen. Ich muss mutig sein und voll riskieren. Da habe ich mir heute sicher nichts vorzuwerfen. Trotzdem: Ohne der kompletten Sicherheit kann das auch hier und da nach hinten losgehen. Für mich heißt es jetzt weiter geduldig und locker bleiben, dann kann es auch bald wieder weiter nach vorne gehen.“

» Alle Termine im Überblick: Weltcup-Kalender 2018/2019 (Herren)

Andreas Felder (Cheftrainer Österreich): „Stefan Kraft hat immer mehr Selbstvertrauen, das sieht man mit jedem Sprung. Im ersten Durchgang hat er sich bei schwierigeren Verhältnissen noch etwas rübergerettet, im zweiten Durchgang war er dann richtig mutig. Man sieht, dass die Springer, die ganz vorne dabei sind, ohne Rücksicht auf Verluste springen. Kraft und auch Daniel Huber ziehen diesen Plan voll durch. Unsere anderen Athleten müssen jetzt wirklich Gas geben, denn mit Sicherheitssprüngen ist im Weltcup nichts zu holen.“

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