Domen Prevc wird seiner Favoritenrolle gerecht und springt in Oberstdorf überlegen zum Auftaktsieg der Vierschanzentournee. Auch Felix Hoffmann landet nach der Disqualifikation von Timi Zajc auf dem Podest.
Mit Sprüngen auf 141,5 und 140 Meter sicherte sich Domen Prevc den Sieg zum Auftakt der 74. Vierschanzentournee. Der Slowene erzielte am Montagabend auf der Schattenbergschanze in Oberstdorf insgesamt 316,7 Punkte und setzte sich damit deutlich gegen Titelverteidiger Daniel Tschofenig aus Österreich durch, der auf 132 und 134 Meter (299,2 P.) kam. Felix Hoffmann belegte mit 132,5 und 136 Metern (297,3 P.) ebenfalls auf dem Podest, nachdem Timi Zajc disqualifiziert wurde.
Mit seinem sechsten Saisonsieg macht sich Prevc zum klaren Top-Favoriten im Kampf um den Gesamtsieg und das Extra-Preisgeld in Höhe von 100.000 Euro. Der Slowene führte das Feld schon nach dem ersten Durchgang deutlich an – und zementierte seinen Auftaktsieg im Finale mit der erneuten Bestweite. Prevc wird mit einem klaren Vorsprung von 17,5 Punkten – umgerechnet fast zehn Metern – der erste slowenische Skispringer der Geschichte, der in Oberstdorf gewinnt.
Hoffmann jubelt nach Zajc-Disqualifikation
Dass die 25.500 Zuschauer im seit Wochen restlos ausverkauften Stadion am Schattenberg auch einen DSV-Skispringer auf dem Podium bejubeln durften, ist auch der seit dieser Saison strengeren Materialkontrolle zu verdanken: Sloweniens Timi Zajc lag nach Sprüngen auf 133,5 und 138 Meter eigentlich punktgleich mit Tschofenig auf dem zweiten Platz, wurde von Chefkontrolleur Matthias Hafele dann aber disqualifiziert, weil sein Sprunganzug am Bein drei Millimeter zu groß ausgefallen ist.
DSV: Nur Hoffmann und Raimund im Finale
Die deutschen Hoffnungen auf einen ersten Gesamtsieg seit Sven Hannawald vor 24 Jahren ruhen auch nach dem Auftaktspringen auf dem neuen Führungsduo: Neben Hoffmann überzeugte aus der deutschen Mannschaft auch Philipp Raimund mit 136 und 133 Metern überzeugen und liegt mit Rang fünf noch im Rennen.
Für erste Ernüchterung im seit Wochen ausverkauften Stadion an der Schattenbergschanze sorgte Andreas Wellinger: Zwei Jahre nach seinem Sieg in Oberstdorf springt der Olympiasieger von 2018 seiner früheren Form weiter hinterher und ist mit 110,5 Metern und Platz 49 schon im K.o.-Durchgang gegen Hoffmann ausgeschieden. „Ich habe mich heute wieder brutal schwergetan mit dem Gefühl“, erklärte Wellinger und ergänzte in Hinblick auf das anstehende Neujahrsspringen: „Morgen geht es rüber nach Garmisch und dann fangen wir wieder an. Neue Schanze, neues Glück.“
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Neben Wellinger sind auch Routinier Pius Paschke (33.) sowie Luca Roth (45.) und Constantin Schmid (50.) aus der nationalen Gruppe nach dem ersten Durchgang ausgeschieden.
Fünf Österreicher in den Top Ten
Die überragende Mannschaft des Tages war aber Österreich: Nach dem ersten Durchgang mit gleich drei Athleten hinter Prevc an Position zwei bis vier gelegen, präsentierte sich das Team von Cheftrainer Andreas Widhölzl vor allem in der Breite bärenstark. Neben Tschofenig landeten mit Jan Hörl (5.), Stephan Embacher (8.), Jonas Schuster (9.) und Vorjahressieger Stefan Kraft (10.) vier weitere ÖSV-Skispringer unter den Top Ten.
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Nach einem von nur zwei Ruhetagen wird die Vierschanzentournee an Silvester in Garmisch-Partenkirchen fortgesetzt: Dort stehen am Mittwoch ab 11 Uhr zunächst zwei Trainingsdurchgänge auf dem Programm, bevor um 16 Uhr (alles live bei skispringen.com) die Qualifikation für das traditionelle Neujahrsspringen startet. Dazwischen tragen die Frauen ihren Wettkampf im Rahmen der dritten Ausgabe der Two-Nights-Tour aus.
Mehr dazu gleich hier bei skispringen.com.

Nun kann man auch Eurosport nicht mehr gucken bzw. hören. Mit Eisenbichler als Co-Co- Kommentator vergeht mir dann auch hier alles. Mein Gott, ausser Kraftausdrücken wie echt geil oder saugut hat er nicht viel zu bieten. Was soll das? Sehr vorbildhaft auch für junge Zuschauer… Die Sender haben wohl zuviel Geld.
@Ein besorgter Fan: Geht mir ähnlich. Fachlich bringt Eisenbichler kein Mehrwert, nur „ja leck´…“ und so weiter. Leider etrage ich Hannawald/ARD ebenso wenig. Waren das schöne Eurosport-Zeiten mit Dirk Thiele und Gerd Siegmund und beide waren auch noch vor Ort in Kommentatoren-Kabinen mit Besuchen der Springern zum Interview.
Schaut für mich auch nach einer recht großen Falte im Anzug von Prevc (Rücken) aus .. schade, dass man aufgrund der ganzen Tricksereien kein volles Vertrauen mehr haben kann. Jedes Mal, wenn jemand dominiert wie jetzt Domen Prevc, schwingt ein Manipulationsverdacht mit
Mister/Gospod Domen Prevc IST in meinem Augen schon VST Gesamtsieger…..die restlichen 3 sind nur noch dutzendware im kaufrauschbereich^^^^
Slovenski orli letijo bolje kot ubogi, ubogi nemški.
Das ist ja mal Quatsch. Nach einem schlechten Sprung kann alles vorbei sein. Sicher ist er der haushohe Favorit, aber es ist schon so viel passiert.
wer lesen KANN ist klar vom Vorteil
Gratuliere Felix und Reimund zu toller Leistung ansonsten eine Blamage für den deutschen Skisprung. Stefan Horngacher weiß genau warum er aufhört, kein Nachwuchs in Sicht. Horst Hüttel muss sich Gedanken machen über das Nachwuchs Konzept soviel ich weiß ist da Werner Schuster und Martin Schmitt verantwortlich. Es muss schnell was passieren ansonsten ist der deutsche Skisprung auf Jahre weg.Traurig. traurig was da passiert. Wo bleibt das Nachwuchs Konzept von Hüttel??????
Wo sind denn die ganzen Nörgler des Herrn Horngacher? Der macht seit Jahren fantastische Arbeit!
Gute Start der Deutschen. Platz zwei oder drei sollte im Bereich des möglichen liegen. Dass Wellinger, Geiger und Paschke nicht vorne angreifen können war zu erwarten. In Anbetracht ihrer früheren Leistungen finde ich die ganzen Nörgeleien gegen ebenjene jedoch nicht gerechtfertigt.
Natürlich ist Horngacher der Hauptschuldige daran, wenn sein ganzes Team außer Raimund versagt… Hoffmann kann man nicht zählen, der ist nicht von Horngacher auf die Saison vorbereitet worden… Man kann einfach nur hoffen, dass der DSV einen guten Trainer bekommt und Wellinger, Paschke und Geiger nicht nach dieser Saison sagen wir hören auf. Ansonsten sieht es ab sofort super schlecht für das deutsche skispringen aus.
In der pre-Schuster Ära waren die deutschen Springer ähnlich schlecht. Da war man Frau über Top- 15 Platz eines Springers. Die Älteren werden sich erinnern . Daher ist es heute ein gutes Ergebnis. Kein mannschaftlich Gutes….aber immerhin. Norwegen hatte alle im zweiten Durchgang..allerdings keinen im Spitzenfeld. Doch unser Nachwuchs muss qualitativ und quantitativ zulegen. Freue mich über die Leistung von Zografski. Und zu Domen: Superspringer. Hatte allerdings auch immer gern negative Phasen dabei. Und hoffentlich ist sein Anzug …konform…
Also die Zeit vor Schuster war nicht „ähnlich schlecht“. Die war um WELTEN schlechter. Wir mussten Jahre auf einen richtigen Podestplatz abseits von Windglück und den paar Ausreißern von Michael Uhrmann warten. Heuer hatten wir dagegen schon acht Podestplätze in zwölf Springen. Das wäre zwischen 2003 und 2011, dem Aufstieg von Severin Freund, undenkbar gewesen!
Starke Leistungen von Hoffmann und Raimund, der Rest des Teams ist derzeit nicht konkurrenzfähig. Bei Wellinger und Paschke wirkt es einfach so, als seien sie über den Zenit, da ist keine Dynamik in den Sprüngen. Hoffentlich kriegt das DSV-Team in der Nachwuchsarbeit die Kurve, sonst stehen uns düstere Zeiten bevor.
Prevc natürlich komplett überirdisch. Zwei überragende Sprünge. Die vier Siege sind tatsächlich möglich. Würde es ihm gönnen, ich mag seinen Sprungstil.
uiuiui. Bis auf Raimund und Hoffmann war das ja ein historisch schlechter Auftritt der Deutschen Mannschaft.
Letzter und Vorletzter muss man erstmal schaffen
Domen Prevc wird wahrscheinlich alle 4 Springen gewinnen, ausser er hat mal massives Windpech!
Der Auftritt der Deutschen bis auf Raimund und Hoffmannn blamabel…