"Nicht leicht gemacht"

Andreas Wellinger bleibt bei Skiflug-WM in Oberstdorf ohne Einsatz

Foto: imago / GEPA

Die Würfel für den Team-Wettbewerb der Skiflug-WM sind gefallen: Auch zum Abschluss der Titelkämpfe in Oberstdorf bleibt Andreas Wellinger außen vor.

Auch beim Abschluss der Skiflug-WM in Oberstdorf wird Andreas Wellinger nicht Teil der deutschen Mannschaft sein. Bundestrainer Stefan Horngacher verkündet nach der Einzel-Entscheidung seine Aufstellung für das Team-Skifliegen am Sonntag (Event-Übersicht mit Zeitplan & Infos).

Demnach soll Pius Paschke den Wettkampf eröffnen, gefolgt von Felix Hoffmann, Karl Geiger und Schlussspringer Philipp Raimund. Horngacher setzt damit auf dasselbe Quartett, das schon am Freitag und Samstag das Einzel bestritten haben.

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„Wir haben uns das nicht leicht gemacht, allerdings haben wir uns jetzt im Trainerteam für diese Variante entschieden“, führte der Bundestrainer am Samstagabend aus und erklärte weiter: „Die Jungs haben sich jetzt im Laufe der Zeit gesteigert und herangetastet. Ich sehe, dass nicht viel fehlt, dass wir nochmal die zehn Meter rausholen. Und ich will jetzt nicht irgendein Experiment wagen, weil Andi einfach nicht das optimale Training hatte.“

Schon nach dem offiziellen Training am Donnerstag wurde der Olympiasieger von 2018 aus der Mannschaft aussortiert, als Stefan Horngacher seine vier Athleten für das Einzel benennen musste.

Beim überlegenen Triumph von Domen Prevc waren die deutschen Skispringer auch am Samstag aber nur Nebendarsteller und erzielten das schlechteste Ergebnis bei einer Skiflug-WM seit 16 Jahren.

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Über Marco Ries 985 Artikel
Inhaber und Chefredakteur von skispringen.com. Hat sich nach der Jahrtausendwende am Skisprungfieber anstecken lassen und 2009 dieses Angebot gegründet. Studiert an der Universität Heidelberg und arbeitet nicht nur im Winter als freier Journalist und Autor (u.a. das Buch „Unnützes Skisprungwissen“).

6 Kommentare

  1. Nochmal für alle ,die es immer noch nicht kapiert haben warum Wellinger zu Recht nicht dabei ist:
    1. Er hatte im 2. Trainingssprung bessere Bedingungen als die anderen 3 Deutschen.
    2. Er hatte 2 Luken mehr Anlauf als die anderen 3.
    Wer denken kann, kommt zu dem Ergebnis, dass seine 200m, für die Bedingungen einfach zu wenig war, da hat er einfach nicht das mögliche Optimum rausholen können,von daher waren die Sprünge von Pius und Felix bei schlechteren Bedingungen gleichwertig und qualitativ höher einzuschätzen. Also richtige Entscheidung des Trainers,auch wenn es den Wellingerfans nicht passt.

  2. Es wird meines Erachtens Zeit, das man den ganzen Trupp, inklusive des schlechten Trainers, endlich abdanken lässt. Alles was die letzten Wochen passiert ist peinlich und wird am Ende immer relativiert. Lasst die Damen ran, dass wird garantiert nicht schlechter! Seit Schuster weg ist, macht es einfach keinen Spaß mehr..-

  3. Finde ich persönlich extrem ungerecht! Gerade wenn man bedenkt, dass die Leistungen im Training gar nicht sooo unterschiedlich waren. Die anderen hatten ihre Chance und haben sie teilweise echt nicht genutzt. Da Deutschland morgen höchstwahrscheinlich sowieso nur um Platz 4 oder 5 kämpfen wird, hätte man Welle vor allem mit Blick auf Olympia wieder in den Wettkampfrythmus bringen können, er war ja auch in Sapporo nicht dabei.

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