Inklusive nationaler Gruppe

DSV nominiert für Vierschanzentournee: Bundestrainer Horngacher setzt auf neun Skispringer

Foto: imago / opokupix

Die deutsche Mannschaft für die 74. Vierschanzentournee steht fest: Bundestrainer Stefan Horngacher setzt neben der Kernmannschaft auch auf eine nationale Gruppe.

Der Deutsche Skiverband (DSV) hat am Freitagvormittag offiziell seine Mannschaft für die anstehende Vierschanzentournee nominiert. Bundestrainer Stefan Horngacher setzt in Oberstdorf (Event-Übersicht mit Zeitplan & Infos) und Garmisch-Partenkirchen neben der Kernmannschaft auch auf die nationale Gruppe.

Mit dabei sind dann auch wieder Andreas Wellinger und Karl Geiger, die die letzten Weltcup-Wettbewerbe aufgrund zuletzt schwacher Leistungen ausgelassen und sich stattdessen dem Training gewidmet haben. „Die Tournee mit den kurz aufeinanderfolgenden Wettkämpfen bietet die Chance, den Wettkampfrhythmus schnell wieder aufzunehmen“, erklärte Horngacher mit Blick auf die Routiniers.

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Wellinger und Geiger haben zuletzt gemeinsam mit Co-Trainer Maximilian Horngacher in Oberstdorf, Planica und Predazzo trainiert. Neben ihnen bilden außerdem wie zuletzt die beiden Hoffnungsträger Philipp Raimund und Felix Hoffmann sowie Pius Paschke die Kernmannschaft.

Vierköpfige nationale Gruppe

Dazu macht der DSV auch von seinem Recht einer zusätzlichen, seit der vergangenen Saison noch vierköpfigen nationalen Gruppe, Gebrauch. Diese besteht aus Ben Bayer und Luca Roth, die zuletzt für Wellinger und Geiger in die Mannschaft gerückt waren, sowie Constantin Schmid und Max Unglaube.

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„Unsere Nationale Gruppe wird uns sowohl in Oberstdorf als auch in Garmisch-Partenkirchen verstärken. Wir freuen uns auf die Unterstützung durch die Athleten aus dem B-Kader und unterstützen die Aktiven, sich mit guten Sprüngen auf großer Bühne in Szene zu setzen“, erklärte Horngacher.

Horngacher zählt Raimund und Hoffmann zu den Mitfavoriten

Nach zuletzt starken Leistungen setzt der Bundestrainer vor allem auf Philipp Raimund und Felix Hoffmann. „Aufgrund ihrer Konstanz firmieren sie aktuell unter den besten Zehn der Weltrangliste und zählen ergo zum großen Kreis der Mitfavoriten“, sagte Horngacher.

Weiter ergänzte der zum Saisonende scheidende Bundestrainer: „Top-Favoriten sind allerdings andere, wie beispielsweise der Seriensieger Domen Prevc aus Slowenien oder der mehrfache Tourneesieger Ryoyu Kobayashi. Auch die österreichische Mannschaft hat gleich mehrere heiße Eisen im Feuer und ist nach dem Dreifacherfolg im letzten Jahr sicher hochmotiviert, diesen zu wiederholen.“

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Die 74. Vierschanzentournee startet am Sonntag, 28. Dezember, mit dem offiziellen Training und der Qualifikation, bevor am 29. Dezember dann das Auftaktspringen stattfindet. Die weiteren Stationen sind danach Garmisch-Partenkirchen (31. Dezember 2025 und 1. Januar 2026), Innsbruck (3. und 4. Januar 2026) und Bischofshofen (5. und 6. Januar 2026).

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Über Marco Ries 1008 Artikel
Inhaber und Chefredakteur von skispringen.com. Hat sich nach der Jahrtausendwende am Skisprungfieber anstecken lassen und 2009 dieses Angebot gegründet. Studiert an der Universität Heidelberg und arbeitet nicht nur im Winter als freier Journalist und Autor (u.a. das Buch „Unnützes Skisprungwissen“).

6 Kommentare

  1. Auch die Vierschanzentournee ist mittlerweile von einer sportlichen Wettkampfveranstaltung zu einem „Event“ mutiert … Warum und was soll das ???
    Die dauernde Beschallung mit wummernden Bässen ist die nächste Unart, weshalb ich schon länger kein Skispringen mehr besucht habe, auch weil sich die sogenannten „Fan-Kultur“ ins negative gedreht hat, da ich einige kennenlernen durfte, die von der schönen Sportart „Skispringen“ kaum eine Ahnung haben und nur kommen, um später Arbeitskollegen, Bekannten, Freunden, etc. vom Besuch zu berichten !!!

    • das ist leider schon ne Weile und auf fast jeder Schanze in fast jedem Land so. Überall wird man mit Mallorca-Schlager und Bürgergeld-Mucke vollgeballert, als wäre der Sport nur Ambientes Beiwerk.

  2. Bei max Unglaube bin ich irritiert. Bestimmt wird er nicht ohne Grund berufen, aber wie siehts mit Martin Hamann oder Adrian Tittel aus? bringen die so gar keine Leistung?

    • @Bicer, nein Martin Hamann und Adrian Tittel landeten jüngst im Continental Cup-Wettbewerb (CoC)jeweils hinter den für den B-Kader nominierten Athleten. Somit macht die Nominierung allein vor diesem Hintergrund Sinn, auch wenn die Gesamtergebnisse aller deutschen Athleten sowohl im FIS-Cup als auch im CoC doch deutlich zu wünschen ließen. Hier waren insb. die Österreicher, Slowenen und Norweger vorne. Und auch ein gewisser Noriaki Kasai mit seinen 53 Jahren hat sich im CoC vor allen deutschen Teilnehmern platziert…

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