Die Knieprobleme wurden besser, doch dann kam der nächste Rückschlag: Warum einer der aktuell besten DSV-Skispringer höchstwahrscheinlich die Reise nach Japan absagen muss.
Die deutschen Skispringer müssen beim anstehenden Weltcup im japanischen Sapporo voraussichtlich auf Felix Hoffmann verzichten. Der 28-Jährige erklärte am Montag bei der Einkleidung für die Olympischen Winterspiele in München, dass er aufgrund anhaltender gesundheitlicher Probleme wahrscheinlich weiterhin nicht dabei sein werde.
Zwar gab Hoffmann laut ‚Sport-Informations-Dienst‘ mit Blick auf seine Kniebeschwerden leichte Entwarnung und betonte, diese würden „von Tag zu Tag besser“, doch eine neue Baustelle belastet den Springer. „Mit der Entscheidung, Pause zu machen, hat sich ein bisschen eine Erkältung breit gemacht“, sagte Hoffmann über seinen aktuellen Zustand.
Nachdem er bereits am vergangenen Wochenende in Zakopane pausiert hatte, liegt der Fokus nun darauf, die Belastung der weiten Reise zu vermeiden, um bei der anschließenden Skiflug-WM in Oberstdorf wieder voll belastbar zu sein. Hoffmann hatte während der Vierschanzentournee über Probleme am Knie geklagt. Die Entscheidung gegen einen Start in Japan ist somit eine Vorsichtsmaßnahme, um das Saison-Highlight in der Heimat nicht zu gefährden.
„Die auftretenden Schmerzen werden wie bereits von unserem medizinischen Stab vermutet von einer Reizung verursacht. Diese Reizung wird nun in den kommenden Tagen konservativ und physiotherapeutisch behandelt“, erklärte Bundestrainer Stefan Horngacher vor dem Zakopane-Weltcup.
Raimund wohl vor Rückkehr in Japan
Einen positiven Trend gibt es hingegen bei Philipp Raimund zu vermelden, der ebenfalls krankheitsbedingt in Polen gefehlt hatte. Ihm gehe es laut eigener Aussage besser und er blickt dem Trip nach Fernost zuversichtlich entgegen: „Ich bin wieder unter den Lebenden. Ich hoffe, dass ich auch am Wochenende in Japan dabei sein kann“, gab Raimund laut ‚Sport-Informations-Dienst‘ zu Protokoll.
Die endgültige Nominierung für das letzte Weltcup-Wochenende, das in den Zeitraum der Olympia-Qualifikation fällt und daher besonders im Fokus steht, nimmt der Deutsche Skiverband (DSV) voraussichtlich am Mittwoch offiziell vor.

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