Während der slowenischen Mannschaft beim Mixed-Teamspringen die Titelverteidigung gelingt, läuft die deutsche Mannschaft ihrem Rückstand bis zum Schluss hinterher. Am Ende fehlen nur 1,2 Punkte zur erhofften Medaille.
Die slowenische Mannschaft sicherte sich am Dienstagabend den Olympiasieg im Mixed-Teamspringen. Das Quartett mit Nika Vodan, Anze Lanisek, Nika Prevc und Domen Prevc erzielte auf der Normalschanze insgesamt 1069,2 Punkte und setzte sich damit gegen Norwegen (Anna Odine Stroem, Kristoffer Eriksen Sundal, Eirin Maria Kvandal, Marius Lindvik; 1038,3 P.) und Japan (Nozomi Maruyama, Ryoyu Kobayashi, Sara Takanashi, Ren Nikaido; 1034 P.) durch.
Slowenien bleibt damit der einzige Mixed-Sieger bei Olympischen Winterspielen: Schon bei der Premiere des Formats vor vier Jahren in Peking triumphierte die Mannschaft nach einem damals umstrittenen Wettkampfverlauf mit zahlreichen Disqualifikationen.
DSV-Quartett läuft Rückstand hinterher
Die deutschen Skispringer mussten schon im ersten Durchgang einen deutlichen Rückschlag hinnehmen: Zunächst war Agnes Reisch zwar mit einem starken Sprung bei Rückenwind auf 95,5 Meter den Wettkampf eröffnet, doch vor allem ihre Teamkollegin Selina Freitag ließ danach mit 91,5 Metern wertvolle Punkte liegen.
Auch dem frisch gekürzte Olympiasieger Philipp Raimund ist kein optimaler Sprung gelungen und landete schon nach 98 Metern – zwei Meter vor etwa seinem direkten Konkurrenten Domen Prevc.
Olympiasieger Raimund: „Mein Kopf hat keine Ruhe gegeben“
Im Finale steigerte sich Raimund dann immerhin auf 102,5 Meter, doch dem Rückstand aus dem ersten Durchgang lief die deutsche Mannschaft bis zum Ende hinterher – auch wenn es mit 1,2 Punkten oder umgerechnet 60 Zentimetern Rückstand hinter Japan zum Schluss richtig knapp war.
„Ich will jetzt keine Fehler suchen, weil man gewinnt und verliert zusammen als Team. Keiner hat groß die Schuld und keiner hat besonders viel rausgeholt. Es gab heute einfach drei bessere Teams“, erklärte Raimund, der die Nacht nach seinem überraschenden Olympiasieg als „bescheiden“ beschrieb: „Mein Kopf hat einfach keine Ruhe gegeben, mein Körper hat angefangen, nur noch weh zu tun – wahrscheinlich weil die Anspannung und das ganze Adrenalin abgefallen sind.“
Österreich bleibt weiter ohne Medaille
Auch für das österreichische Mixed-Team verlief der Wettkampf nicht nach Plan – die Alpenrepublik bleibt nach Platz fünf überraschend nach insgesamt drei Wettkämpfen auf der Normalschanze ohne Medaille. Vor allem Julia Mühlbacher ließ mit 89 und 94,5 Metern in beiden Durchgang Punkte liegen, doch auch Schlussspringer Stephan Embacher ließ mit 100 und 102 Metern Luft nach oben.
Die finnische Mannschaft hatte im Kampf um die Medaillen erwartungsgemäß zu keinem Zeitpunkt realistische Chancen – mit Platz sechs ließ das Team zumindest die Mannschaften aus den USA (7.) und China (8.) hinter sich.
Ab Donnerstag wird auf der großen Schanze gesprungen
Die Mannschaften aus Frankreich, Italien, Polen und Rumänien sind nach dem ersten Durchgang ausgeschieden und belegten die Plätze acht bis zwölf.
Nach insgesamt drei Medaillen-Entscheidungen auf der Normalschanze wechseln die Skispringerinnen und Skispringer ab Donnerstag auf die benachbarte Großschanze: Nach einem Ruhetag stehen dann für Frauen (17 Uhr) und Männer (20 Uhr) jeweils drei Trainingsdurchgänge auf dem Programm.
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Die Männer absolvieren dann ihre Einzel-Entscheidung am Samstag, die Frauen folgen am Sonntag.
Mehr dazu gleich hier bei skispringen.com.

Das Thema Coach Requests ist seit Jahren ein einziges Durcheinander.
Da wird es eine halbe Sekunde links oben eingeblendet. Die Kommentatoren sind auch nicht Sattelfest und der Experte quatscht danach noch Unsinn.
Und das zur Primetime beim wichtigsten Event Olympia.
Lächerlich Sandro. Bevor du die Welt erobern willst geh erstmal an die Basics.
Hannawald war diesmal ein Brutal-Totalausfall
Man muss aber auch sehen das Maruyama und Kobayashi nicht gut gesprungen sind, deshalb kam Deutschland auch so nah ran.
@Krez: mag sein,aber die Deutschen waren dann nicht in der Lage dass zu nutzen,auch dass muss man sehen. Von daher ist Japan schon verdient Dritter geworden. Und einer muss halt auch Vierter werden, jetzt hat es halt mal die Deutschen getroffen, ist so im Sport.
na ja,wenn Nikaido die Bonuspunkte für Anlaufverkürzung bekommt, obwohl er nicht die geforderte Weite gesprungen ist…(gefordert waren für den Bonus 101,5m.Nikaido ist aber nur 101m gesprungen.Er hätte den Bonus nicht erhalten dürfen.)
Er hat sie nicht bekommen. Schau dir die Resultate noch einmal genau an, dann wirst du es entdecken!
Also laut Ergebnis hier im Anhang, hat Nikaido die Gatepunkte bekommen. Entweder werden halbe Meter nicht gerechnet und er musste nur 101 Meter springen oder das Ergebnis ist falsch.
mein Fehler, Raimund hat ja 9 Punkte bekommen und Nikaido 4,5, also passt es
Hannawald hat heute aber auch nicht an rassistischen Kommentaren gespart… Die sollen bitte Tom Bartels und Severin Freund kommentieren lassen, die sind als einzige von diesen ganzen Gurken kompetent dafür. Oder ORF, das ist eigentlich immer gut, wenn ich mal aus Österreich schaue
Schade, dass es nicht gelangt hat.
Für die Japaner wäre es aber auch schade gewesen.
Und die Norweger haben die Nerven behalten.
Nichtsdestotrotz bekommen die Deutschen im Vergleich einfach zu schlechte Haltungsnoten bzw. die anderen zu Gute und dies war nun entscheidend.
Wettbewerb direkt am Tag darauf war natürlich auch nicht förderlich und gehört sich so einfach nicht.
Trotzdem Glückwunsch an alle
Laut Eurosport hat der Japaner, weniger Gatepunkte als der Deutsche bekommen.
kam jetzt eigentlich eine offizielle Antwort, warum nikkaido nach CoachRequest die Gatepunkte bekommen hat, obwohl er einen halben Meter zu kurz war?
Laut Eurosport hat der Japaner, weniger Gatepunkte als der Deutsche bekommen.
Toller Wettkampf. Leider scheinen die DSV Frauen dieses Jahr nicht so auf dem Punkt zu sein wie die Herren es dann doch pünktlich zu Olympia sind.
Die Wettkämpfe auf den Normalschanzen sind die spannendsten. Schade, dass sie im Weltcup so gut wie gar nicht mehr vorkommen. Das Mixed-Format ist außerdem immer unterhaltsam.
Bitte mehr Normalschanzen im Weltcup!
Was nehme ich von dem Springen mit
– Normalschanze ist einfach spannend
– Team-Events machen einfach Spaß
– China wird in ein paar Jahren ganz vorne mitspielen
– Hannawald ist ein Schwätzer
Ne, das war leider so semi, insbesondere der 1. Sprung von Selina Freitag und auch der 1. Sprung von Raimund war suboptimal, leider nicht so performt wie gestern, Hoffmann somit leider der einzige der sich zum Einzel verbessern könnte. Das reicht dann eben nicht für eine Medaille, bei den Frauen auf der Schanze einfach zu weit weg