Die Vierschanzentournee 2026/2027 bricht einen Rekord, noch bevor der erste Sprung gemacht ist: Bei der 75. Auflage ist erstmals eine Gesamtsumme von 697.200 Euro im Spiel. Mehr Geld wurde bislang in keiner der Ausgaben ausgeschüttet.
Extra-Preisgeld für erste Tournee-Gesamtsiegerin
Dass die Summe weiter ansteigt, liegt an der Integration der Frauen, die 2026/2027 erstmals eine vollständige Vierschanzentournee austragen werden. Die erste Tourneesiegerin erhält zusätzlich zum Preisgeld der vier Weltcups und der Trophäe eine Siegprämie von 30.000 Euro. „Wir lehnen uns damit bewusst an die Preisgeldgestaltung der FIS im Weltcup an“, erklärte Michael Maurer, Vorsitzender des Skiclubs Partenkirchen.
Zum Vergleich: Bei den Männern gibt es zusätzlich zu den üblichen Weltcupprämien ein Extra-Preisgeld in Höhe von 100.000 Euro zu gewinnen.
„Wir freuen uns auf eine denkwürdige Veranstaltung, die durch die Integration der Damenbewerbe zugleich ein Schritt in ein neues Zeitalter ist“, erklärte Tourneepräsident Manfred Schützenhofer am Dienstag. Gemeinsam mit FIS-Renndirektor Sandro Pertile hatten die Tournee-Verantwortlichen aus Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen die nationalen Teams in einem Onlinemeeting über den Stand der Planungen und den Ablauf informiert.
„Das war ein ganz hervorragender und wichtiger Austausch, rechtzeitig vor dem Start des Weltcups“, so erklärte Pertile im Anschluss.
Eng getaktetes Programm
Die Vierschanzentournee startet am 28. Dezember mit dem Auftaktspringen der Frauen und der Qualifikation der Männer in Oberstdorf und endet traditionell am 6. Januar in Bischofshofen.
Das Programm ist eng getaktet: Die Frauen tragen ihre Wettkämpfe an allen vier Orten am Tag der Männer-Qualifikation aus. Um das Programm bewältigen zu können, wurde im Vorfeld etwa das Startkontingent der Skispringerinnen begrenzt.
