Die deutschen Skispringer reisen zu viert zum letzten Weltcup-Wochenende vor der Skiflug-WM. In Sapporo kehrt auch Philipp Raimund zurück in die Mannschaft.
Der Deutsche Skiverband (DSV) hat am Mittwoch offiziell seine Mannschaft für das anstehende Weltcup-Wochenende in Sapporo nominiert. In Japan stehen die letzten beiden Einzel-Weltcups auf dem Programm (Event-Übersicht mit Zeitplan & Infos).
Besonders brisant sind die Wettkämpfe in Fernost auch mit Blick auf die Olympischen Winterspiele, denn es handelt sich um die letzten Springen, die noch in die Qualifikationsphase für Mailand und Cortina d’Ampezzo fallen.
Raimund kehrt zurück
Mit Philipp Raimund kehrt zumindest einer der beiden aktuell besten DSV-Skispringer zurück, die zuletzt auf das Wochenende in Zakopane verzichtet haben.
„Ich habe mich die letzten Tage so weit gut erholt. Es waren schon wieder Tage dabei, an denen ich mich wieder komplett gut gefühlt habe, und somit bin ich auch wieder ins Training eingestiegen“, sagte Raimund vor der Abreise nach Japan: „Insofern gehe ich davon aus, dass ich da drüben voll im Saft stehen werde, um da anknüpfen zu können, wo ich vor meiner krankheitsbedingten Pause aufgehört habe.
Nicht mit dabei ist hingegen Felix Hoffmann, der sich zwar von seinen Kniebeschwerden erholt hat, sich aufgrund einer Erkältung aber in Hinblick auf die danach anstehende Skiflug-WM in Oberstdorf schonen will. „Mit der Entscheidung, Pause zu machen, hat sich ein bisschen eine Erkältung breit gemacht“, hatte Hoffmann am Montag erklärt.
Roth und Bayer rücken ins Weltcup-Team
Daneben gehören auch Luca Roth und Ben Bayer in Sapporo zur Weltcup-Mannschaft. Beide Springer reisen direkt von China aus weiter, wo sie beim Continentalcup in Zhangjiakou zuletzt für einen deutschen Doppelsieg gesorgt haben.
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„Sie bekommen daher die Möglichkeit, ein weiteres Mal in dieser Saison um Weltcuppunkte zu springen“, begründete Bundestrainer Stefan Horngacher.
Geiger kämpft um Olympia-Norm, Wellinger und Paschke pausieren
Andreas Wellinger und Pius Paschke verzichten hingegen auf die lange Reise nach Fernost und widmen sich stattdessen dem Training. „Beide werden eine Wettkampfpause einlegen und sich stattdessen in einem Trainingscamp auf die Skiflug-WM vorbereiten. Auch Felix Hoffmann, der wieder ins Krafttraining eingestiegen ist, wird einige Trainingssprünge absolvieren“, so Horngacher.
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Komplettiert wird die deutsche Mannschaft in Sapporo von Karl Geiger, dem nach zuletzt schwachen Ergebnissen das Olympia-Aus droht. Der Oberstdorfer ist der bislang einzige Springer aus der Mannschaft von Bundestrainer Horngacher, dem die erforderliche Norm noch fehlt: Dazu braucht Geiger entweder zwei Plätze unter den Top-15 oder einen unter den besten Acht.
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Wie ist das zu verstehen, dass sich Karl Geiger so schwer tut? Sehr schade!
WENN Nori Kasei 2 mal das Springen gewinnt in Sapporo wird kein Deutscher was zu lachen haben!!!!^^
dazu hätte er aber nicht schon in der Quali ausscheiden dürfen 😉
er hatte einfach nur extrems Windpech gehabt!!! Was soll er da machen??*heul*
Auch ohne das „Pech“ hätte er keine Chance gehabt.
Wenn man Geiger mitnehmen muss, damit man überhaupt vier Springer hat, die halbwegs konkurrenzfähig sind, dann sagt das sehr viel über den Zustand im DSV aus
Wünsche Karl Geiger das beste, aber das wird kein Selbstläufer zweimal unter den Top 15 zu landen.